Best Practices Formularentwicklung - Formularspezifikation

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Je besser eine Spezifikation ist, umso leichter fällt die Formularentwicklung.

Die Spezifikation sollte klar gegliedert sein, z. B. nach zentralen Merkmalen des Formulars wie Papierformat, Formularsprache und den zu versorgenden Feldern mit der Beschreibung der Datenversorgung.

Aktives Fragen

  • Teilen Sie dem Spezifikationsentwickler mit welche Daten Sie benötigen und wie Sie sich die Strukturierung wünschen.
  • Im Rahmen der Firmendokumentvorlagen, Ihrer Beziehung zum Ersteller und dessen Zeit wird der Ersteller darauf eingehen.
  • Ein gutes Gegenargument auf eine Aussage "Sorry, ich habe keine Zeit eine saubere Spezifikation zu erstellen" ist: "Ich kann das Formular schneller erstellen, wenn Sie mir eine gute Vorlage liefern. Natürlich geht es, wenn ich keine Vorlage habe, aber es dauert dann länger .." Und liefert der Ersteller dann nichts oder nur grobe Notizen, dann haben Sie sich schon etwas gegen Kritik am Mehraufwand abgesichert.

Elektronisches Format

  • Lassen Sie sich die Spezifikation im elektronischen Format schicken, sodass Sie selber in einer lokal gespeicherten Version das Dokument verbessern können nach Vollständigkeit und Lesbarkeit.
  • Die Dateien sauber sortiert in Ordner mit Formularnamen speichern

Beispiele

  • Beispiele erleichtern stark einerseits das Verständnis vom betriebswirtschaftlichen Hintergrund und dienen bei der Formularentwicklung auch als Kontrolle, ob die Daten wirklich auf dem Formular ausgegeben werden
  • Die Beispiele sollten möglichst aus dem Entwicklungssystem oder Qualitätssystem stammen. Sonst können Sie ihre Entwicklung nicht mit diesen Daten testen.

Formate

  • Formatangabe (DIN-A4, Hoch-/Querformat, Duplex)
  • Wird auf weißem Papier gedruckt oder gibt es ein Briefvorlagen? Welche Papierart steckt hinter welchem Druck?
  • Seitenabstände (links, oben, rechts, unten)
  • Schriftgrößen für Überschriften, Text, Tabellen, etc.
  • Gibt es einen Styleguide?

Layout

  • Was sind Kopfinformationen, die nur auf der ersten Seite zu drucken sind und welche auf jeder Seite gedruckt werden müssen
  • Gibt es Tabellen im Formular

Datenversorgung

  • Woher kommen die Felder (möglichst mit Tabellen-Feldnamen)

Formularsprachen

  • Welche Formularsprachen gibt es
  • Welches Feld definiert die Formularsprache?

Bearbeitung Design-/Formularvorlagen

Textmarker

  • Textmarker sind sehr praktisch, da der Text darunter immer noch lesbar bleibt, aber man mit Farben eine Semantik verbinden kann
  • Die Textmarkerfarben sollten eher hell sein, damit der Text darunter gut lesbar bleibt. Gelb für eine Variable hebt sich sehr schön hervor, kann aber auch hinterher gut mit einer anderen dunkleren Farbe überschrieben werden
  • gelbem Textmarker für alle zu bearbeitenden Felder (variable Felder)
  • grüner Textmarker für alle erledigten Felder. So ist nach dem Ampelprinzip mit einem Blick ersichtlich, welche Felder noch zu bearbeiten sind und welche bereits erfolgreich bearbeitet wurden. Der fortschreitende Grad von grünen Feldern motiviert und macht den Arbeitsfortschritt deutlich.
  • die Anzahl der variablen Felder stellt ein guter Anhaltspunkt für die Komplexität eines Formulars und des benötigten Zeitaufwands dar.

Notizen auf der Designvorlage

  • Auf den Ausdruck der Designvorlage sollte man sparsam Notizen zur Datenversorgung machen.
  • Die Notizen (z. B. "WE" für Warenempfänger) sind mit einem Bleistift vorzunehmen. Wenn man sich vertan hat oder sich eine Bemerkung erübrigt hat, kann man problemlos den Text wieder wegradieren. Die Notizen sollten auf dem Ausdruck mit einem Legendenstrich zum passenden Feld erstellt werden. So fällt die Zuordnung leichter.
  • Lesbare Notizen sparen Zeit beim Entziffern

Web-Links