Dynamische/Generische Programmierung

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Es gibt einen feinen Unterschied zwischen dynamischer Programmierung und generischer Programmierung.

Bei der dynamischen Programmierung wird der Code zur Laufzeit erzeugt. Bei der generischen Programmierung sind die Datenstrukturen flexibel. So wird z. B. erst während der Laufzeit eine Tabelle typisiert.

Kritische Betrachtung dynamische/generische Programmierung

  • Sowohl bei der dynamischen als auch bei der generischen Programmierung sollte sich der Entwickler kritisch hinterfragen, ob das Coding nicht besser statisch angegeben werden kann. Dynamische/Generische Programmierung ist schwer zu lesen und es braucht meist relativ lange, bis ein solches Coding fehlerfrei läuft.
  • Bei der dynamischen/generischen Programmierung kommt es häufig zu Laufzeitfehlern, da der Syntaxcheck vom System bei generischen Programmkonstrukten nur sehr eingeschränkt oder gar nicht funktioniert und jeder mögliche Fehler daher sauber vom Entwickler abgefangen werden muss, damit es nicht zu einem Laufzeitfehler kommt.
  • Dynamische/Generische Programmierung kann den Code extrem schwer wartbar machen für jemanden, der das Programm nicht geschrieben hat oder sogar die Syntax der generischen/dynamischen Programmierung nicht beherrscht und dessen Aufgabe es ist, das Programm weiterentwickeln oder Fehler zu korrigieren.
  • Mit der dynamischen/generischen Programmierung lassen sich z. T. sehr elegante Lösungen finden für Programme, die sehr flexibel nutzbar sein müssen.

Generische Programmierung

Generische Selects und Datenbankoperationen

Generische Strukturen bearbeiten

Generische Typisierung

Programmeinheiten dynamisch aufrufen

Beispielprogramm generische Programmierung

Dynamische Programmierung

Variableninhalte zugreifen von anderen Programmen (Dirty Assign)

Literatur