Performance-Tuning

Aus SAP-Wiki
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Performance-Tuning ist ein Thema in jedem Projekt und jeder Firma. Kein Anwender möchte lange vor dem Bildschirm sitzen und die Sanduhr sehen. Es ist verschenkte Arbeitszeit und nervt die Anwender, wenn sie zu lange warten müssen.

Für die Performance einer SAP-Anwendung gibt es drei wesentliche Faktoren:

  • Die Hardwareausstattung
  • Die Basiseinstellungen des Systems
  • Der Aufbau der SAP-Programme

Dieses Wiki konzentriert sich auf v. a. auf die Anpassungen der SAP-Programme und worauf bei der Programmerstellung hinsichtlich Performance zu achten ist. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die bei der programmseitigen Performanceverbesserung zu beachten sind.

Hardwareausstattung

Die Hardwareausstattung ist das Gebiet, wo mit genügend Geld am einfachsten Performanceverbesserungen erreicht werden. Investitionen im Hardwarebereich bringen Leistungsverbesserungen und es besteht nicht die Gefahr, dass durch Programmanpassungen die Funktionalität der Programme negativ verändert wird. Neue Hardware ist jedoch teuer.

  • Datenbank (Anzahl und Leistungsfähigkeit CPUs, sowie Speicher)
  • Applikationsserver (Anzahl und Leistungsfähigkeit)
  • PCs (CPU, RAM, Festplatte)

Basiseinstellungen

Bei der Optimierung der Basiseinstellungen des Systems lässt sich bezüglich der Performance auch viel rausholen. Hier braucht es fähige Basisleute, die die entsprechenden Stellschrauben kennen.

Programmanpassungen

Datenbank-Operationen

Lesen interner Tabellen

Variablen

Performancemessung im Programm

Debugging

  • Der erste Herangehensweise bei einem Performanceproblem ist, das Programm zu debuggen und dabei zu beobachten welche Statements viel Zeit zur Ausführung benötigen. So erkennt man häufig sehr schnell kritische Stellen, wo es sich lohnt, sich eingehende Gedanken über Performanceverbesserungen zu machen.

Tools

SAP-Schulungskurs BC490

Anwendungsbeispiele Performancemessung

  • Eine sehr schöne Anwendung um Performanceprogramme zu testen, besteht in den Data-Dictionary-Tabellen DD02L, DD03L, DD04L, u. a. Diese Tabellen sind in jedem SAP-System mit vielen Datensätzen gefüllt, da es in jedem SAP-System viele Tabellen, Tabellenfelder, Datenelemente und Domänen gibt.
  • Übersicht in Access

Literatur