Adobe Forms Formularausgabe testen

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Aus dem Adobe Forms-Formular generiert SAP einen Funktionsbaustein. Dieser Funktionsbaustein wird in jedem SAP-System generiert und hat daher im Entwicklungsystem, im Qualitätssystem und im Produktivsystem einen unterschiedlichen Namen, obwohl der Inhalt identisch ist.

Oft kommt es zu dem Fall, dass im Testsystem nur unzureichende Daten sind und das Formular sich kaum mit einem adäquaten Testfall ausführen lässt. Hier kann man auch im Entwicklungssystem ein kleines Rahmenprogramm schreiben, wo man Daten hart einträgt. Hier transportiert der Entwickler sehr häufig das Formular/Rahmenprogramm, um im Qualitätssystem passende Testdaten zu haben. Schneller und für viele Testfälle ausreichend ist es jedoch im Testsystem mit "harten" Testdaten zu arbeiten.

Hier kann man ein Rahmenprogramm schreiben, in dem man die Testdaten hart im Programm codiert oder über Parameter übergibt oder noch einfacher kann man auch den generierten SAP-Funktionsbaustein direkt ausführen.

Ausführen generierten Funktionsbaustein

  1. Aufruf Transaktion SFP und Eingabe des Adobe Formulars unter "Formular"
  2. Ausführen / F8
  3. Eingabe der Testdaten
  4. Speichern der Testdaten unter einer Variante
  5. Ausführen / F8
  6. Druckansicht


  • Aufruf Transaktion SFP und Eingabe des Adobe Formulars unter "Formular"
  • Ausführen / F8

Testformular1.jpg


  • Eingabe der Testdaten

Testformular2.jpg


  • Speichern der Testdaten unter einer Variante

Testformular3.jpg


  • Ausführen einer Variante

Testformular4.jpg


  • Es erscheint der Druckerdialog, in dem man auf "Druckansicht" klicken kann.

Testformular5.jpg


  • Das Formular mit den entsprechenden Testdaten wird auf dem Bildschirm angezeigt und man kann die Formulardarstellung kontrollieren.

Testformular6.jpg

Neugenerierung Formular

  • Nach Änderungen am Formular und Aktivieren im Formular, reicht es nicht SE37 neu aufzurufen, um die aktuelle Version vom generierten Funktionsbaustein zu haben. Es muss erneut die Transaktion SFP und Eingabe des Formulars aufgerufen werden. Sonst wird nicht der aktualisierte Funktionsbaustein gezogen.

Suche und Breakpoints in generiertem Funktionsbaustein

SchnittstelleDebuggen1.jpg

  • Wenn man Coding in der Schnittstelle Transaktion SFP eingegeben hat, kann man in diesem Coding auch Befehle "break-point" oder "break <benutzername>" eingeben. Aber wenn man das Schnittstellencoding im SAP-Qualitätssystem spontan debuggen will, kann man nicht das Coding in diesem System ändern. Auch die Möglichkeit wie in den Transaktionen SE80/SE37/SE38/SE24 einen Breakpoint in der Entwicklungsumgebung ins Coding dynamisch zu setzen, funktioniert nicht.
  • Hier kann man sich den generierten Funktionsbaustein anzeigen lassen im Form Builder (Transaktion SE37) und z. B. nach Coding der Schnittstelle suchen. Hier lässt sich ein Breakpoint dynamisch setzen.

SchnittstelleDebuggen2.jpg


Hier die Suche setzen auf "global im Rahmenprogramm".

SchnittstelleDebuggen3.jpg


Die Fundstelle wird angezeigt und kann angesprungen werden.

SchnittstelleDebuggen4.jpg


Nun kann der Breakpoint dynamisch gesetzt werden und bei der Formularanzeige wird das Programm hier in den Debugger springen.

SchnittstelleDebuggen5.jpg

Gefahr Verlust Varianten generierter Funktionsbaustein

  • Ein Nachteil bei der direkten Ausführung des generierten Funktionsbausteins ist es, wenn sich Coding Schnittstelle (Transaktion SFP) ändert. Dann ist es dem Funktionsbaustein nicht mehr möglich die gespeicherten Testvarianten aufzurufen. Sie müssen dann mühsam erneut eingegeben werden.
  • Hier kann es zeitsparender sein den Funktionsbaustein von einem (Test-)Rahmenprogramm aufzurufen, um Testdaten nicht mehrfach eingeben zu müssen.

Web-Links

Literatur