Verbucherfunktionsbaustein

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Verbucherfunktionsbausteine gibt es relativ selten, aber v. a. SAP setzt sie häufiger ein und es ist wichtig sie zu verstehen mit ihren Vor- und Nachteilen.

Asynchrone Verbuchung

  • Ein Verbucherbaustein wird asynchron in enem separaten Prozeß ausgeführt. Daher hat der Verbucherbaustein auch keine Rückgabeparameter.
  • Durch die asynchrone Verbuchung kann im auslösenden Prozeß weitergearbeitet werden, was der Performance zugute kommt.

V1- und V2-Verbucher

  • Ein V1-Verbucher hat eine höhere Priorität bei der Ausführung als ein V2-Verbucher.
  • V1-Verbucher werden immer vor V2-Verbuchern ausgeführt.
  • Bricht ein V1-Verbucher ab, werden auch die V2-Verbucher nicht ausgeführt. Tritt bei einem V1- oder V2-Verbucher ein Abbruch auf, wird ein Laufzeitfehler/Shortdump ausgelöst.
  • Verbucherfunktionsbausteine sollten so programmiert werden, dass unabhängig von der Datenkonstellation kein Fehler/Abbruch zu erwarten ist. Ein Laufzeitfehler sollte vermieden werden. Aber kommt es zu einer Fehlerkonstellation, die zu einem falschen/inkonsisten Datenstand führen würde, wenn nicht der Fehler/Laufzeitfehler ausgelöst würde, ist ein Laufzeitfehler besser als kein Fehler.

Call function in update task

  • Wird ein Verbucherfunktionsbaustein mit dem Zusatz „in update task“ aufgerufen, wird der Verbucherfunktionsbaustein erst bei einem expliziten oder impliziten „Commit work“ ausgeführt.

Web-Links